Alle News zum besonderen elektronischen Anwaltspostfach (beA) und zur digitalen Anwaltschaft auf einen Blick

Drei Monate Pause für das beA?

(sr) Die Abschaltung des besonderen elektronischen Anwaltspostfaches (beA) aufgrund von Sicherheitsproblemen hat für großes Aufsehen und heiße Diskussionen gesorgt. Jetzt hat die Rechtsanwaltskammer Berlin von der Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) gefordert, vor dem Neustart des beA einen White-Box-Test (mit Analyse des Quellcodes) durchzuführen, um Risiken zu minimieren. Dieser Test würde voraussichtlich zwei bis drei Monate in Anspruch nehmen, heißt es in der Mitteilung des Kammerpräsidenten Markus Mollnau. Die BRAK plane auf jeden Fall einen Black-Box-Test vor Inbetriebnahme (womit die Funktionalitäten ohne Analyse des Quellcodes geprüft werden). Unterdessen zweifeln Techniker wie Juristen weiterhin daran, dass das beA in seiner jetzigen Sicherheitsarchitektur überhaupt eine Zukunft hat. Für Kanzleien, die den elektronischen Rechtsverkehr aktuell nutzen wollen oder müssen, sind jedenfalls Zwischenlösungen angesagt.

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beA – bis auf Weiteres kein Start des Anwaltspostfachs

Angesicht der am 1.1.2018 in Kraft tretenden Änderung des § 31a BRAO und damit des Startschusses für die Empfangsbereitschaft über das beA für alle Anwältinnen und Anwälte war vorhersehbar, dass dies zum Jahreswechsel ein wichtiges Thema in der Anwaltschaft und auch in einigen Fachmedien wird. Die Diskussion der letzten Tage überrascht dann doch – angesichts der aktuellen Entwicklungen ist sie aber verständlich.

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Elektronischer Rechtsverkehr - Neue Broschüre!

Auch die Syndizi erhalten jetzt besondere elektronische Postfächer (beA), alle anderen können „weitere Postfächer“ erhalten, wenn sie eine "weitere Kanzlei" eintragen lassen. Diese Themen werden in der neuesten Ausgabe der Broschüre zum elektronischen Rechtsverkehr behandelt. Außerdem wird u.a. noch die ERV-Verordnung unter die Lupe genommen, über die Verschwiegenheitsverpflichtung in § 203 StGB und § 43e BRAO, aktuelle Rechtsprechung und mehr berichtet. Zum Download geht es hier.

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Bundesregierung verabschiedet Verordnung zum elektronischen Rechtsverkehr

Ab 1. Januar 2018 müssen elektronische Schriftsätze samt Anlagen stets im Dateiformat PDF bei den Gerichten eingereicht werden. Das sieht die in der vergangenen Woche vom Bundeskabinett beschlossene Elektronische-Rechtsverkehr-Verordnung (amtlich ERVV) vor. Einige Anregungen des DAV wurden berücksichtigt. Die Verordnung aus dem Bundesjustizministerium vereinheitlicht die technischen Rahmenbedingungen im elektronischen Rechtsverkehr. Alle Details hat das Anwaltsblatt.

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beA am Samstag offline - neue Version

Am kommenden Samstag, 16.09.2017, wird nach Angaben der Bundesrechtsanwaltskammer eine neue Version des beA-Systems installiert. Voraussichtlich von 10 Uhr bis 20.30 wird das beA nicht zu benutzen sein. Mit der Version 1.1 sollen neue Features kommen, aber auch Fehler behoben werden. Von einem verbesserten Verhalten des beA in Terminalserver-Umgebungen - wie zuletzt für den Herbst angekündigt -  ist im aktuellen beA-Newsletter allerdings keine Rede.

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Elektronischer Rechtsverkehr - Kostenlose e-Broschüre!

"Testen statt Warten" ist das Motto der neuesten Ausgabe der Broschüre. Zu lesen gibt es natürlich den aktuellen Stand in Sachen beA, ergänzt von Infos zum letzten Update und praktischen Tipps. Außerdem enthalten sind interessante Berichte vom letzten Anwaltstag in Essen und einem Strafverteidigerworkshop .  

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Kann man die beA-Pflicht umgehen?

 

Ab dem 1. Januar 2018 ist jeder Berufsträger verpflichtet in sein beA zu schauen und die Eingänge gegen sich gelten zu lassen. In einem Beitrag für die jüngste Ausgabe des Anwaltblatts überlegt Rechtsanwalt Dr. Wieland Horn aus München, wie man die beA-Pflicht umgehen kann. Dies sei eine Frage, die sich insbesondere für inaktive Anwältinnen und Anwälte stelle. Dafür wiederum könne es viele Gründe geben: Alter, Elternzeit, Pflege bedürftiger Angehöriger oder Weiterbildung. Die Befreiung von der Kanzleipflicht ermögliche es, die beA-Pflichten zu delegieren.

 

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Anwälte bewerten Richter - Interview mit Richterscore

Fünf Sterne für Rechtskenntnis, vier Sterne für Schnelligkeit. So lautet die Bewertung für Richter Dr. Mustermann bei Richterscore.de. Eine ziemlich positive Einschätzung, so wie bei vielen realen Richterinnen und Richtern auch. Kombiniert mit de zugehörigen Kommentaren kann das für die anwaltliche Arbeit wertvolle Hinweise liefern. Doch die Betreiber der Plattform haben weitergehende Ideen: Zukünftig sollen auch Urteile analysiert werden. Mehr erläutert Entwickler Justus Perlwitz im Interview. Für Richter Dr. Mustermann gilt derweil folgender Ratschlag eines anonymen Anwalts : "Man sollte ihm nicht ins Wort fallen."

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